Programm 2019
5. März 2019, 11.00 – 21.00 Uhr Gedenk- und Aktionsfläche Neumarkt
Kunstprojekt Chemnitzer Schulen
11:00 Uhr Neumarkt
2018 sind in Workshops neue Banner entstanden, die rund um den Neumarkt an und in Gebäuden präsentiert werden.
(Aktion © / Montessori-Schule Chemnitz / Entdecker-Schule)
Veranstalter: Aktion ©
„Kinder im Krieg“ (2018)
Filmvorführung zu jeder vollen Stunde
12:00 - 16:00 Uhr Rathaus, Stadtverordnetensaal
Veranstalter: Stadtverwaltung Chemnitz
Der Frieden hat viele Seiten
13:00 Uhr Neumarkt
Aktionsstand "Red-Hand-Day" - Keine Kindersoldaten!
14:00 Uhr Neumarkt
Aktionsstand „Abrüsten statt aufrüsten“ -
eine Kampagne gegen Militarismus und Krieg
14:00 Uhr Neumarkt
Friedenswege zum Neumarkt
17:00 Uhr
Sie starten an verschiedenen Punkten. Sie führen an unterschiedlichen Häusern vorbei. Sie verlaufen nicht schnurgerade. Sie verzichten auf Gleichschritt. Sie erreichen dasselbe Ziel.
So sind die fünf Friedenswege am Chemnitzer Friedenstag ein starkes und dynamisches Zeichen. Es steht nicht für eine Konfrontation, sondern für den gemeinsamen konstruktiven Willen, „den Frieden zu suchen und ihm nachzujagen“, wie es in der kirchlichen Jahreslosung für 2019 aus der Bibel heißt. Und indem alle Friedenswege auf dem Chemnitzer Neumarkt ankommen, machen sie deutlich, dass unterschiedliche Ausgangspunkte und verschiedene Erfahrungen einem friedvollen Zusammenkommen letztlich nicht hinderlich sind.
Chemnitzerinnen, Chemnitzer und Gäste in der Stadt sind herzlich eingeladen, sich an einem der folgenden Ausgangspunkte einzufinden, um sich von dort aus gemeinsam auf den Weg zu machen:
- Stadlerplatz
- röm.-kath. Propsteikirche St. Johannes Nepomuk, Hohe Str. 1
- ev.-method. Friedenskirche, Kaßbergstr. 30
- ev.-luth. St. Petrikirche, Theaterplatz
- ev.-luth. St. Markuskirche, Körnerplatz
Bevor am Zielort „Neumarkt“ 18.00 Uhr die Veranstaltung „Frieden im Dialog“ beginnt, gibt es ein kleines Vorprogramm.
Auch lädt das dort aufgestellte begehbare Friedenskreuz zum Besuch und zur Besinnung ein.
Carillon – Die Chemnitzer Friedensglocken
gespielt von Franzpeter Uhlig
17:30 Uhr Neumarkt

„FRIEDEN IM DIALOG“
Konzept: Nancy Gibson
Weitere Veranstaltungen am 5. März
Buchpräsentation „Meine Kindheit in Chemnitz“
Ein sehr persönliches Dokument Chemnitzer Zeitgeschichte von Rolf Schumann
21.02. 17:00 Uhr DAStietz, Moritzstraße 20
Veranstalter: edition claus
Eintritt: freiKonzert „ERKENNE DICH SELBST IM FREMDEN“
Ensemble WIRBELEY - Barrierefreie Volksmusik (Dresden) mit dem Kniegeiger BASSEM HAWAR (Bagdad/ Köln)
22.02. 19:00 Uhr Kunstsalon Rosenhof 4 (Galerie Weise)
Bassem Hawar. Der aus Bagdad stammende Ausnahmemusiker spielte mit seiner Djoze, einer irakischen Kniegeige, bereits 2018 zum Auftakt der Konzertreihe »ERKENNE DICH SELBST IM FREMDEN« und geht nun mit der WIRBELEY unter dem Titel »Zwischen Elbe und Euphrat« auf Tournee durch Sachsen und Berlin.
»Barrierefreie Volksmusik«: So nennt das Dresdner Ensemble WIRBELEY programmatisch seine Arbeit. Seit 2018 lädt die WIRBELEY in der Veranstaltungsreihe »Erkenne Dich selbst im Fremden« Gastmusiker aus einem fremden Kulturkreis zu konzertanten Begegnungen ein. Im Mittelpunkt dieser Konzerte steht der Prozess der Annäherung, der Weg zu einer gemeinsamen Sprache. Es geht um die Verwandlung von Fremdem zu Vertrautem, wie sie sich wohl nur durch die Musik so intensiv erleben lässt. Das Publikum ist dabei Zeuge und Katalysator.
BASSEM HAWAR erhielt 2007 mit seiner Band Ahoar den bundesdeutschen Creole-Weltmusikpreis. Er versteht es, seine Wurzeln in der Maqam-Musik des Iraks mit moderner mitteleuropäischer Musik (Jazz, elektronische Musik) aber auch Alter Musik in geradezu verblüffender Leichtigkeit zu verbinden. Bassem Hawar bezieht seine musikalischen Einflüsse aus den vielfältigen Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Kulturen.
Die DJOZE, sein Instrument, ist eine arabische Kniegeige, deren Korpus aus einer Kokosnuss besteht und die ursprünglich im Irak ausschließlich in der Folklore genutzt wurde. Bassem Hawar hat die Grenzen dieses wunderbaren Instruments erweitert, so dass es zu einem vollwertigen Konzertinstrument wurde.
Weiterführende Links:
http://www.erkenne-dich-selbst-im-fremden.de/edsif_bassem_2019_01.html
http://www.wirbeley.de/
http://www.bassemhawar.com/
Veranstalter: KleinKunstTheater FATA MORGANA
Eintritt: 12 € (ermäßigt: 6 €)CHEMNITZER FRIEDENSIMPULSE 2019
ARGUMENTE - „Das Wort besiegt das Gebrüll“ (Stefan Heym, 1956)
01.03. 19:00 Uhr Schauspielhaus, Zieschestraße 28
Wir vom CHEMNITZER FRIEDENSTAG sagen:
Lasst uns den Aufstand der Argumente proben!
Vertreter von drei Generationen versammeln sich zum Dialog -
über die Zeit, als Deutschland aufgehört hatte, zivilisiert zu sein, über den Umgang mit heutigen Brüchen und Gräben in unserem Land und über das Morgen, das man gestalten oder vorbeiziehen lassen kann.
Veranstalter: Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag
Frank Richter „Hört endlich zu“
Vortrag und moderiertes Gespräch mit Musik. Rahmenprogramm
01.03. 20:00 Uhr Staatliches Museum für Archäologie (smac), Stefan-Heym-Platz 1
Veranstalter: Aktion © in Kooperation mit smac und Evangelischem Forum
Abendkasse: Eintritt 5 € I erm. 3 € I VVK 4 € I erm. 2 € (smac & Buchladen MonOkel)„Courage zeigen“
Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen), Politisch-poetisches Konzert, Solopiano
02.03. 20:00 Uhr Staatliches Museum für Archäologie (smac), Stefan-Heym-Platz 1
Veranstalter: Aktion © in Kooperation mit smac und Evangelischem Forum
Abendkasse: Eintritt 18 € I erm. 15 € I VVK 16 € I erm. 14 € (smac & Buchladen MonOkel)Utopie-Themen-Matinee und Utopie-Slam
03.03. 11:00 Uhr Kino Metropol, Zwickauer Straße 11
Film: „Zeit für Utopien – Wir machen es anders“ ist eine inspirierende filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft. Dieser aktuelle Film zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie man mit Ideen und Gemeinschaftssinn viel erreichen kann. Im Anschluss an den Film werden sich auf der Bühne des Kinos engagierte Utopisten im überzeugenden Slamformat mit ihren Ideen und Konzepten vorstellen.
Veranstalter: Buchladen MonOkel, Yoga Inspiration, Chemnitzer Stadtgespräch
Eintritt: 5 €Verleihung des Chemnitzer Friedenspreises 2019
04.03. 18:00 Uhr Rathaus, Stadtverordnetensaal
Der Chemnitzer Friedenspreis wird unter der Schirmherrschaft des Bürgervereins FUER CHEMNITZ e.V., in Zusammenarbeit mit der Migrationsbeauftragten der Stadt Etelka Kobuß verliehen. Musikalische Umrahmung durch die Städtische Musikschule Chemnitz. Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang.
Presseecho: https://www.blick.de/chemnitz/chemnitz-appelliert-wieder-an-den-frieden-artikel10144198
Veranstalter: Bürgerverein FUER CHEMNITZ e.V.
Krieg und Frieden in Literatur und Musik
11.03. 15:00 Uhr Bürgerhaus City, Rosenhof 18
Veranstalter: Bürgerinitiative Chemnitzer City e.V.
Ahmad Mansour – Integration gescheitert?
Muslimischer Antisemitismus in Deutschland
11.03. 19:00 Uhr DAStietz, Moritzstraße 20
Zeit mit ihm darüber ins Gespräch zu kommen! Verschließen wir wirklich die Augen vor den immensen Aufgaben, die eine erfolgreiche Integration mit sich bringt? Was können wir tun? Sind wir zu naiv? Darüber und über seine Vorschläge, wie Integration gelingen kann, wollen wir an diesem Abend diskutieren.
Wir freuen uns auf Ahmad Mansour, Psychologe und Autor, Berlin
Moderation: Eileen Mägel, Dresden
WICHTIG: Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung zwingend notwendig. Anmeldungen sind möglich über www.vhs-chemnitz.de oder persönlich zu den Öffnungszeiten der Volkshochschule. Sie erhalten von uns eine Anmeldebestätigung. Bitte bringen Sie unbedingt ein gültiges Ausweisdokument zur Veranstaltung mit! Personen ohne gültige Anmeldung erhalten keinen Zugang zur Veranstaltung.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.
Im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur
Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit der Volkshochschule Chemnitz
„ICH KNALL EUCH AB!“
Ein Theaterstück nach dem Buch von Morton Rhue, Inszenierung Weh / Weirauch.
15.03. 09:00 Uhr Fritz-Theater, Kirchhoffstr. 34
Wenn wir uns eine perfekte Schule vorstellen, denken wir an eine Schule ohne Ausgrenzung, an eine Schule mit Zusammenhalt, Zivilcourage und an eine Schule, in der man sich gegenseitig im "Anderssein" respektiert. Doch so etwas ist eher eine Seltenheit. Ben und Gary kennen das: Täglich werden sie von ihren Mitschülern schikaniert, terrorisiert und gedemütigt. Von den beliebten Sportlern der Schule werden sie nicht respektiert, von den Cliquen nicht akzeptiert und die Lehrer wollen das alles nicht sehen und nicht hören und gehen nicht zwischen die ständigen Streitereien und Prügeleien. Tag für Tag. Jeder Mensch ist nur bis zu einem bestimmten Punkt belastbar, und dieser wurde bei Ben und Gary überschritten. Die beiden sehen keinen anderen Ausweg, als bewaffnet die Turnhalle zu stürmen, um sich an denen zu rächen, die ihnen das Leben zur Hölle gemacht haben.
Es spielen Jugendliche im Alter von 11-15 Jahren aus verschiedenen Chemnitzer Schulen.
Weitere Termine: 16.3.2019, 20.00 Uhr • 17.3.2019, 16.00 Uhr
Antisemitismus im deutschen Rap
19.03. 20:00 Uhr Atomino, Moritzstraße 20
Im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur
30. Chemnitzer OSTERMARSCH
19.04.
Rahmenprogramm vom 21.2. bis zum 19.4.
„Septembren“ - Szenische Lesung
In der Reihe „Gemeinsam stärker“: Gastspiel aus dem Deutschen Theater Berlin
19:30 Uhr Schauspielhaus, Zieschestraße 28
Mit Nachgespräch.
Karten unter: 0371 4000-430 und online unter www.theater-chemnitz.de
Friedensgottesdienst
„Frieden im Dialog“
20:00 Uhr Stadtkirche St. Jakobi, Jakobikirchplatz 1
Pfarrerin Dorothee Lücke, liturgische Texte
Toni Leuschner, Bandoneon
Sabine Petri, Klavier
St. Petri-Schloß-Kantorei
KMD Siegfried Petri, musikalische Leitung und Orgel
es erklingen Stücke von Martin Palmeri (aus „MISA A BUENOS AIRES“ - Tangomesse) und Johann Sebastian Bach
anschließend Gang zum Neumarkt
Ausstellungen
„INKLUSION. Gemeinsam für Frieden“
gleichnamige Ausstellung der Montessori-Schule Chemnitz sowie Präsentation von Bannern aus einem Workshop in der Entdecker-Schule
07.02. - 06.03. Stadtkirche St. Jakobi, Jakobikirchplatz 1
In der Montessori-Schule Chemnitz wird Inklusion seit Jahren mit Überzeugung gelebt, Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen lernen gemeinsam. Die Fotografin Maika Maudrich hat über Jahre Situationen in eindrucksvollen Bildern eingefangen. Daraus ist eine Wanderausstellung entstanden, die im November 2018 erstmals in der Dresdner Kreuzkirche präsentiert wurde.
Donnerstag, 07.02.2019 18:00 Uhr Ausstellungseröffnung in der Vesper
„Mit Licht geschossen“
52 große Fototafeln für 52 Kriegsmonate
Jetzt am 5. März 2019 ALLE auf dem Neumarkt und im Rathaus
52 Fotografien stehen für die 52 Kriegsmonate von 1914 bis 1918: Offizielle Propaganda- und Pressefotografie wie „privat geschossene“ Kleinbild-Fotografie in authentischen, teils lebensgefährlichen Alltags- und Notsituationen. Die Auswahl der Bilder aus dem Bestand des Schloßbergmuseums erfolgte unter einem ganz bewusst gewählten Kriterium: Die historischen Aufnahmen sollten zeigen, was die Chemnitzer Bevölkerung in den entsprechenden Monaten zwischen Mobilmachung und Kapitulation von den Kriegsereignissen zur Kenntnis nehmen konnte und musste – von scheinbar banalen Alltagserscheinungen in der Stadt bis hin zu Gräuel und Horror an den Fronten.
Moderierte Themengespräche am 12., 19. und 26.2.2019, jeweils 16.30 Uhr
Eine Kooperation zwischen Schloßbergmuseum / Kunstsammlungen Chemnitz und der Romanischen Kulturwissenschaft an der TU Chemnitz im Projekt "14 – 18 WAR WAS. Geteilte Erinnerungen." • Das Schloßbergmuseum zeigt die Originalabzüge noch bis zum 17. März 2019.
>> Link
Programm zur Ausstellung am 05. März 2019
Von klugen Unterschieden und dem erfrischenden Gemeinsam.
Finissage der Montessori-Schule Chemnitz zur gleichnamigen Ausstellung, eine Stunde mit Theater, Bildern und Musik
„Du bist anders!“, das klingt wie ein Schimpfwort. Dabei ist „Du bist anders!“ das Größte, was passieren kann. Dann wird es nämlich spannend, Dich kennenzulernen. Weil Du mir etwas zeigst, das ich nicht kenne.
Theaterpädagogin Gabi Reinhardt hat das Thema mit Jugendlichen in einem einwöchigen Theater-Workshop szenisch umgesetzt, es wird in der Finissage erstmals gezeigt und in deutsche Gebärdensprache übersetzt.
16.00 Uhr “IMAGINE”
SchülerInnen der Städt. Musikschule haben für ihre Botschaften starke Jazz- und Popsongs gefunden (Begleitung Tina Pulst)
17.00 Uhr “Bring dich ein”
Gruppe Motus und das Gitarrenorchester der Städt. Musikschule Chemnitz (Leitung Birgit Berndt)
Musik – ein Beispiel für gelebte und gelungene Inklusion: In dem integrativen Projekt „Motus“ musizieren seit 24 Jahren Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam mit professionellen MusikerInnen.
19.00 Uhr „Denk mal nach“
Konzert der StreichHölzer der Städt. Musikschule (Leitung Andreas Winkler) zu Geschichten von Jorge Bucay